50plus-x Tipp - 31.01.2017 - Vertrauenskultur in der Generation 50plus-x

Ein Dauerbrenner unternehmerischer Herausforderung ist der demographische Wandel. Das Ringen um attraktive Fachkräfte bestimmen vielerorts das Bild.
Dieser Trend wird sich angesichts der demographischen Entwicklung noch zuspitzen. Doch was lässt sich aus betrieblicher Sicht dagegensetzen?
Das üblich Verdächtige wie Geld- und Sachprämien sowie Bonusprogramme haben ihre Grenzen. Außerdem sind sie bisweilen aufwendig und kostenintensiv.

Was aber kostet Vertrauenskultur?
Unternehmen, die in die Vertrauenskultur investieren, investieren in ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihren längerfristigen Erfolg.
Vertrauen lässt sich nicht erzwingen – aber ermöglichen.
Wie kann eine Unternehmenskultur dahingehend weiterentwickelt werden?

Punkte zu mehr Vertrauenskultur.
- Tiefgreifende und nachhaltige Veränderungen der Unternehmenskultur
hin zu mehr vertrauensorientierter Zusammenarbeit lässt sich nur in kleinen
Schritten verwirklichen. Radikale Brüche wie das derzeitige Duzen der
Chefetagen sind unglaubürdig.

- Die eigene Einstellung bstimmt, wie weit man vertraut. Sonst liegt es an
beiden Seiten seine Einstellung zu reflektieren und gegebenenfalls zu
„überarbeiten“.

- Werte leben. Offenheit, Empathie, Gradlinigkeit, Beständigkeit und
Verschwiegenheit fördern das Vertrauen und die Loyalität.

- Ziele inspirieren. Sie geben Sinn. Wofür arbeite ich? Heutzutage verlangt
die Anwort mehr als nur Befehl und Gehorsam. Die Führung ist gefragt.
Niemand erwartet ewige Rechtfertigungen. Kurze Informationen der Mit-
arbeiter/innen reichen aus.

- Es mag abgedroschen klingen. Letztendlich ist aber die Kommunikation
ein wichtiger Eckpfeiler vertrauensorientierter Führung. Die Art und Weise
wie miteinader kommuniziert wird trägt erheblich zur Dynamik vertrauens-
orietentierter Zusammenarbeit bei.Was kostet gute Kommunikation?
Weniger als Boni oder Gratifikationen. Das ist sicher.
Warum daher nicht besser und offener kommunizieren?

Die Arbeitswelt und die Zusammenarbeit ein Stück besser zu
machen ist ein lohnenswerter Ansatz.
Eine Vertrauenskultur trägt dazu bei.
Doch letzendlich ist es auch ein wichtiger ökonomischer Baustein zur strategischen Weiterentwicklung eines Unternehmens.

Danke fürs Lesen.

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Friedel Mies

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