50plus-x Tipp - 25.04.2017 - Wie ganze Belegschaften überaltern II

1. Stellen Sie schon heute fest, wann welche Arbeitnehmer/innen alters-
bedingt ausscheiden.

2. Halten Sie fest, ab wann Nachbesetzungsbedarf besteht und machen Sie
sich rechtzeitig auf die Suche nach möglichen Nachfolgern/innen.

3. Indentifizieren Sie Arbeitnehmer/innen, mit denen ein enormes Wissen
verloren gehen würde.

4. Stellen Sie sicher, dass die Erfahrungen und das Wissen der
ausscheiden Mitarbeitern/innen systematisch auf jüngere Kollegen/innen
übertragen wird.

Potenzial älterer Mitarbeiter/innen gezielt nutzen

Die Lösung des eigentlichen Problems des Fachkräftemangels, ist sicher nicht darin zu suchen, alle älteren Arbeitnehmer/innen durch jüngere zu ersetzen. Letztere werden in einigen Jahren immer mehr Mangelware sein. Stattdessen sollte sich jeder Arbeitgeber/in darüber Gedanken machen, wie er die Potentiale älterer Mitarbeiter/Innen optimal ausnutzen kann. Auch wenn zwar die Muskelkraft oder die Ressitenz gegenüber Dauerbelastungen im Alter nachlassen, gibt es Fähigkeiten, die sich mit zunehmender Lebenserfahrung verbessern, beispielsweise soziale Kompetenz, eine selbstständige Arbeitsweise oder eine hohe Entscheidungskompetenz. Durch das hohe Wissen lässt sich hier vieles ausgleichen.

Immer mehr Arbeitgeber/innen gehen deshalb dazu über, gezielt ältere Arbeitnehmer/innen in ihre Überlegungen einzubeziehen. Durch die richtige Strategie können sie eine wichtige Stütze des zukünftigen Erfolgs werden:

- Gesundheitsmanagement: Mit gezielten Maßnahmen versucht man,
die Gesundheit zu fördern und zu erhalten, womit auch ein Erhalt der
Leistung einhergeht.
- Lebenslanges Lernen: Gerade ältere Arbeitnehmer/innen benötigen
regelmäßige Weiterbildungen für ihr Fachwissen. So können sie bis zu
ihrem letzten Arbeitstag ein wertvolles Mitglied der Belegschaft sein.
- Neue Tätigkeit: Falls die bisherige Tätigkeit nicht mehr geeignet ist,
beispielsweise weil sie körperlich zu anstrengend ist, können ältere
Arbeitnehmer eine neue Funktion erhalten, z. B. Ihre Erfahrung als
Ausbilder- oder Abteilungsleiter/in weitergeben.

Dass das Umdenken der Arbeitgeber/innen bereits begonnen hat, zeigen mehrere Untersuchungen.
Den Ergebissen zufolge schätzt die Mehrzahl der Arbeitgeber/
innen ihre älteren Arbeitnehmer/innen für Ihre Erfahrung, ihr Verantwortungsbewusstsein, ihre Loyalität und ihre positive Wirkung auf das Betriebsklima.


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