50plus-x Tipp - 23.04.2019 - Altersgerechte Arbeitszeitmodelle

Neben altersgerechten Arbeitszeitmodellen bieten auch flexible Arbeitszeitmodelle gute Voraussetzungen, um lange fit und motiviert im Beruf zu bleiben. Die gängigsten Modelle sind:

Auf einem Langzeit – Arbeitskonto wird über einen sehr langen Zeitraum Arbeitszeit angespart. So können gerade langjährig Beschäftigte, die in früheren Phasen mehr geleistet haben, die gutgeschriebene Zeit später flexibel nutzen, zum Beispiel, um sich längerfristig freistellen zu lassen, etwa für Pflegezeit.

Bei der Gleitzeitregelung gibt es eine Kernarbeitszeit, in der die Beschäftigten im Betrieb arbeiten, sowie einen flexiblen Zeitbaustein, die sogenannte Gleitzeit, über die die Arbeitnehmer/innen selbst verfügen. Auf diese Weise können Angestellte ein Zeitguthaben auf ihrem Gleitzeitkonto erwerben, das es etwa erlaubt, ein zeitliches Minus mit Phasen weniger Arbeit ausgleichen. Manchmal können etwa Überstunden in den Folgemonat übertragen und andere flexible Absprachen getroffen werden, beispielsweise im Rahmen einer Vertrauensarbeitszeit.

Die Tätigkeit im Homeoffice (auch Telearbeit genannt) bedeutet arbeiten in den eigenen vier Wänden. So sind Privatleben und Beruf oft besser miteinander vereinbar. Voraussetzung: Das Büro ist getrennt vom Rest des Wohnraums. Homeoffice gibt es in vielen Formen. Je nach Vereinbarung kommt man mehr oder weniger häufig ins Unternehmen, arbeitet ansonsten von zu Hause oder unterwegs.

Beim Jobsharing teilen sich zwei Personen eine Arbeitsstelle. Dadurch verringert sich die Arbeitszeit für den Einzelnen. Das erfordert gute Organisation und Absprachen.

Ein längerer Sonderurlaub wird als Sabbatjahr bezeichnet. Es bedeutet in den meisten Fällen ein ganzes Jahr Auszeit vom Berufsleben – mit Anspruch auf eine Rückkehr an den früheren Arbeitsplatz. Die freien Monate können zum Beispiel für eine Weiterbildung verwendet werden oder aber sich intensiv um die Familie zu kümmern.

   Friedel Mies   
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