50plus-x Tipp - 04.09.2018 - Weg vom frühen Schongang III

Wenn Unternehmen den Anschluss an die Wachstumsdynamik der Märkte nicht verlieren wollen, kann die Digitalisierung nicht außen vor bleiben. Sie sorgt für die technologische Bestandssicherung der Unternehmen und für deren marktpolitisches Reaktionsvermögen. Der damit einhergehende Anpassungsdruck ist erheblich und betrifft die permanent notwendigen technischen Investitionen, aber auch die in das Humankapital (Mitarbeiter/innen). Dabei stellt sich heraus, dass gerade sie der Engpass sind, denn sie werden rar in Deutschland.

Eine eigenartige Situation ist entstanden: Einerseits benötigen die Firmen junge Mitarbeiter, die digital fit sind, aber nicht in der erforderlichen Anzahl vorhanden sind. Andererseits gibt es viele ältere Kollegen, die das kompensieren könnten, aber zunächst lernen und sich digital fit machen müssen. Das digitale Potenzial der Älteren wird also zunehmend wichtiger und könnte die Unternehmen wettbewerbsfähiger machen. Interessant ist in diesem Zusammenhang das Ergebnis einer Umfrage: Je höher der Stellenwert der Digitalisierung im Unternehmen eingestuft und je klarer deren Bedeutung bewusst ist, desto mehr steigt die Lernbereitschaft hinsichtlich der digitalen Kompetenzen bei den Mitarbeitern -
und insbesondere bei den Mitarbeitern 50plus-x.

Oft wechseln ältere Mitarbeiter bei technischen Veränderungen in eine „Schonhaltung“ und verweigern sich Neuerungen, so ein weitverbreitetes Klischee. Wenn ihnen aber ab einem bestimmten Alter keine Lernangebote mehr gemacht werden, ist das Verhalten gut nachvollziehbar. Sehr oft sind es aber auch andere Gründe, die dazu führen, dass sie technisch den Anschluss verlieren. Wenn Menschen älter werden, verändert sich ihr Lerntempo. Sie deshalb auszuschließen, ist aber keine Lösung und zeugt eher von Geringschätzung. Ebenso wenig macht es Sinn, alt und jung in die gleiche Lerngruppe zu stecken. Auch wenn in bestimmten Situationen oder Projekten gemischte Gruppen bereichernd sein können, könnten in Lerngruppen am Ende alle frustriert sein, weil die Älteren
eventuell nicht so schnell mitkommen und Jüngere sich langweilen.


Fortsetzung folgt!

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